Entenrennen mit Herausforderungen

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(vom 09.09.2019)

1.500 „Seppel Sauber“ wetteifern im Speyerbach

 

Unser Seppel Sauber auf der Salzturmbrücke, dem Startpunkt des Entenrennens.
Wie immer gut besucht: Auch beim 15. Entenrennen war die Altstadt ein Meer von Entenfans

Zum 15. Mal in Folge wurde am Samstag das Hasepiehler Entenrennen im Zuge des Altstadtfests ausgerichtet. Die Stadtwerke Speyer stehen seit Beginn als Hauptsponsor Pate, kümmern sich um die Anschaffung der Rennenten und um die Preise. Diesmal waren 1500 „Seppel Sauber“ auf den Markt und von der Salzturmbrücke aus in den Speyerbach geworfen worden. THW und Feuerwehr unterstützten die Aktion, die sich zum beliebten Familienereignis entwickelt hat.

In den engen Gassen der Altstadt kennen sich die Müllwerker der EBS/SWS bestens aus. Wie ihre quietschgelben „Freunde“ hindernisreiche Herausforderungen auf der Strecke zwischen Start und Ziel bewältigten, war im Vorfeld schlecht einzuschätzen. Eines stand jedenfalls fest: Die freiwilligen Helferinnen und Helfer in ihren Wathosen hatten im Vorfeld dafür gesorgt, dass Seppel Sauber ganz schön schikaniert wurde.

Tunnel und Durchmischungsstation

Kurven waren eingebaut worden und allein die hatten es in sich. Hinzu kam eine besondere Hürde, auf die Jan Görich – Ortsbeauftragter des THW – hinwies: „Der Tunnel, durch die die Enten schwimmen müssen, ist eine Herausforderung.“ Wie viele gut durchkommen, wagte er nicht zu prognostizieren. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre heraus konnte Görich aber versichern, dass bislang kein Wassersportler auf dem Weg zum Ziel verloren gegangen ist.

Regnen lassen hatten es die Einsatzkräfte am Morgen des Entenrennens noch, meinte der THW-Chef. So kam es, dass die Enten mächtig Tempo auf dem Bach bekamen. „Am Ende haben wir noch eine Durchmischungsstation installiert, in der alle nochmal richtig durcheinandergewirbelt werden“, sagte Görich.

Von der Plattform bei Klein-Venedig aus gab Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler den Starschuss zum 15. Wettkampf. Dort warteten auch die Helfer im Bach, um die Enten – die von Jung und Alt gleichermaßen auf den letzten Metern angefeuert wurden – herauszufischen. Stimmungsvoll moderiert wurde der Wettbewerb von Raphael Schweitzer, der auch die Preisverleihung auf der Rockbühne in der Hasenpfuhlstraße kommentierte.

Aufblasbare Wassertiere, Handtücher, Schwimmnudeln, Eintrittskarten für das Sport- und Erlebnisbad „bademaxx“ und – als Hauptgewinne – Wertkarten für die von den SWS betriebene Einrichtung in Höhe von 300, 200 und 100 Euro wurden an die erfolgreichen Enten-Besitzer ausgegeben. Vergeben wurden diesmal außerdem Kreativpreise, die ebenfalls mit Wertkarten belegt waren.

Bis 15. September für Förderung bewerben

Der Erlös aus dem Entenrennen kommt auch in diesem Jahr wieder sozialen Zwecken zugute. Bis zum 15. September können sich Institutionen mit einem konkreten Projekt noch um eine Förderung bewerben. Angaben zum geplanten Vorhaben und den Kosten nimmt Angela Sachweh entgegen. Anträge können per E-Mail unter angela.sachweh@stadtwerke-speyer.de oder schriftlich (Stadtwerke Speyer, Georg-Peter-Süß-Straße 2, 67346 Speyer) eingereicht werden.

 

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