Zwölfte Elektro-Ladestation in Speyer

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(vom 04.03.2019)

Kooperation mit DRV in Sachen E-Mobilität

Matthias Förster, stellvertretender Geschäftsführer der DRV, Ralf Lang, Bereichsleiter Facilitymanagement bei den SWS und SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring bei der Einweihung der E-Ladestation auf dem Gelände der DRV

Mit der Einrichtung einer weiteren E-Ladestation auf dem Gelände der Deutschen Rentenversicherung (DRV) haben die Stadtwerke Speyer das Dutzend in Speyer vollgemacht. Seit 2010 optimieren die SWS die Ladeinfrastruktur in der Stadt flächendeckend. „In Speyer haben wir mehr öffentliche Ladepunkte als in Mainz, Mannheim oder Ludwigshafen“, stellte SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring bei der offiziellen Inbetriebnahme fest.

Zuversichtlich äußerte sich Bühring die weitere Entwicklung betreffend. „Wir haben in Deutschland mehr Steckdosen als Tankstellen“, zitierte er einen Fachkollegen. Froh sei der Geschäftsführer daher, dass sich die kommunalpolitischen Vertreter vor Ort einhellig dafür ausgesprochen haben, die Klimaschutzziele für Speyer zu unterstützen.

Zahlen belegten, dass es mittlerweile im Kleinwagenbereich nicht teurer ist, mit einem E-Auto zu fahren. Die Energiekosten seien sogar günstiger, merkte Bühring an und wies auf die App „eCharge“ hin, die stets die nächste freie Ladestation anzeige. An 2.200 Ladepunkten in ganz Deutschland könne damit „getankt“ werden.

Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur

Matthias Förster, stellvertretender Geschäftsführer der DRV, zeigte sich als Förderer der Elektromobilität. „Gelände zur Einrichtung einer E-Ladestation zur Verfügung zu stellen sehe ich als Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur, denn deren engmaschige Entwicklung sehen wir positiv“, führte er aus. Daher seien die SWS als Partner besonders wichtig und gern gesehen.

„Die E-Mobilität“, hob Förster hervor, „wird immer ein wesentlicher Baustein dafür sein, die Klimaziele zu erreichen.“ Anhand einer aktuellen Statistik belegte er die zunehmende Streuung der Ladestationen. Rund 13.400 gebe es in Deutschland. Bis 2020 sollen 5.000 zusätzliche Schnellladestationen hinzukommen.

Entschleunigen beim Laden

Noch habe die DRV kein Elektrofahrzeug im eigenen Fuhrpark, so Förster. Dies soll sich aber ändern. „An die Ladezeiten wird man sich gewöhnen“, meinte er und ergänzte: „Vielleicht tragen sie zur Entschleunigung bei.“

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Speyer wurde im Oktober 2010 beschlossen. Darin festgehalten ist die Verpflichtung der Stadt zu einer CO2-Reduzierung um 25 Prozent bis zum Jahr 2020. Strom und Wärme sollen darüber hinaus bis 2030 beziehungsweise 2040 zu 100 Prozent regenerativ erzeugt werden. Insgesamt gibt es in Speyer nun zwölf Ladestationen. In diese eingeschlossen sind zwei CarSharing-Standorte für E-Mobile, die die SWS gemeinsam mit Stadtmobil Rhein-Neckar anbieten. Zudem stellen die SWS eine E-Bike-Ladestation im Biergarten der Domhof-Brauerei zur Verfügung.

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