Weltwassertag: Die Toilette ist kein Mülleimer

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(vom 20.03.2020)

Jeder kann mithelfen - wichtige Hinweise!

Eine Miniaturtoilette auf einem Tisch

Am 22. März 2020 findet der Weltwassertag statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Wasser und Klimawandel“. Angesichts der Corona-Pandemie stellen der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), die Stadtwerke (SWS) und die Entsorgungsbetriebe Speyer (EBS) für diesen Tag die Frage in den Fokus, wie Verbraucher die kommunale Wasser- und Abwasserwirtschaft im Alltag unterstützen bzw. die Unternehmen entlasten und so zu einer sicheren Abwasserentsorgung beitragen können.

Der Umgang mit dem Corona-Virus und den sich dynamisch ändernden Lagen ist auch für die SWS/EBS als Eckpfeiler der Daseinsvorsorge und Betreiber kritischer Infrastrukturen eine Herausforderung. Ziel ist es, die Menschen auch im Krisenfall sicher mit Strom, Wärme, Wasser und schnellem Internet zu versorgen und ihren Abfall und das Abwasser sicher zu entsorgen. Gegenwärtig ist die Versorgung und Entsorgung nicht gefährdet.

Die Corona-Pandemie zeigt, welche Bedeutung die Daseinsvorsorge für unsere Gesellschaft hat: Immer und überall werden Menschen mit grundlegenden, lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen versorgt - unabhängig vom Wohnort oder Geldbeutel. Diese Leistungen der Daseinsvorsorge nutzen wir alltäglich. Sie sind elementar für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Daseinsvorsorge ist als Begriff vielleicht bei vielen in Vergessenheit geraten und klingt geradezu verstaubt. Die Lage zeigt aber, wie wichtig sie ist: Es geht darum, in der Krise für die Menschen da zu sein und für sie zu sorgen.

Aber auch die Verbraucher können den SWS/EBS helfen, indem sie ein paar einfache Hinweise beachten.

Was eigentlich immer gilt, gilt aktuell umso mehr: Die Toilette ist kein Mülleimer. 

Gerade in der aktuellen Situation ist besonders wichtig: Bitte werfen Sie Taschentücher, Küchenpapier und feuchtes Toilettenpapier nach Gebrauch nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll. Dazu geben Sie die Abfälle am besten in eine Plastiktüte und knoten sie diese möglichst zu, bevor Sie die Tüte in die Restmülltonne werfen. Denn weder Taschentücher, noch Küchenpapier noch feuchtes Toilettenpapier gehört in die Toilette. Warum? Feuchttücher sind beispielsweise reißfest, weshalb sie sich im Wasser nicht zersetzen. Das führt zu technischen Problemen bei den Abwasseranlagen, den sogenannten Verzopfungen. Im schlimmsten Fall legen sie sogar Pumpen lahm. Und das Entfernen ist nur mit erheblichem Aufwand möglich. Das, was die Entsorgungsbetriebe aktuell gar nicht brauchen, sind zusätzliche Reinigungseinsätze bei verstopften Pumpen.

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